Japan-Tagebuch 24.12.2018

24.12.2018

Es ist jetzt 04:30 am Morgen. Gut und lange geschlafen habe ich mal wieder nicht, aber das mag auch an dem Manga Café liegen (das Licht geht hier nie aus). Aus einer Mischung von Langeweile und „Wird mal wieder Zeit.“ habe ich versucht, mich selbst glücklich zu machen. Habe mir dabei ein Schmuddel Manga zur Hand genommen, davon gibt es hier reichlich. Habe seit ich 19 war, nicht mehr auf etwas Gezeichnetes masturbiert. Hat auch nicht geklappt. Gut möglich, dass es daran liegt, dass überall an den Wänden Kameras sind, während man selbst das Gefühl hat, in einer Umkleide zu masturbieren, die so niedrig ist, dass ein Neugieriger auf Zehnspitzen locker über die Kabine hinweg und hineinschauen könnte. Über so etwas hätte der prä-Nina Lukas nie geschreckt. Hätte sich viel zu sehr geschämt, aber irgendwie sind mir peinliche Themen herzlich egal geworden, so wichtig bin ich nicht.

Ich verdufte jetzt von hier und genieße einen Morgenspaziergang entlang des Kamogawa. Man zahlt hier pro Stunde, dafür sind aber Getränke (ohne Alkohol) umsonst. Noch schnell Café für umme, ‘nen Energydrink und dann los. Bildergalerie

Am selben Abend hat Alex zu seiner Weihnachtsfeier eingeladen ... er war zu spät.